Welche Rechte haben natürliche Personen nach der DSGVO?

Gemäß der DSGVO haben betroffene Personen 8 Grundrechte, nämlich:

  1. das Informationsrecht – Demnach müssen Unternehmen ihre Art der Verarbeitung personenbezogener Daten transparent darlegen.
  2. das Auskunftsrecht – Betroffene Personen haben das Recht zu wissen, welche personenbezogenen Daten über sie gespeichert werden und wie diese Daten verarbeitet werden.
  3. das Recht auf Berichtigung – Betroffene Personen haben das Recht auf Änderung bzw. Berichtigung ihrer personenbezogenen Daten, wenn diese falsch oder unvollständig sind.
  4. das Recht auf Löschung bzw. Vergessenwerden – Betroffene Personen haben das Recht, ihre personenbezogenen Daten ohne Angabe von Gründen löschen zu lassen.
  5. das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung – Betroffene Personen haben das Recht, die Verarbeitung personenbezogener Daten zu untersagen oder einzuschränken.
  6. das Recht auf Datenübertragbarkeit – Betroffene Personen haben das Recht auf Erhalt einer Kopie ihrer personenbezogenen Daten und Übermittlung dieser Daten an einen anderen (für die Datenverarbeitung) Verantwortlichen.
  7. das Widerspruchsrecht – Unter bestimmten Umständen haben betroffene Personen das Recht, der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen, beispielsweise wenn personenbezogene Daten für Direktwerbung verarbeitet werden.
  8. das Recht auf Widerspruch zu automatisierten Entscheidungen im Einzelfall – Die DSGVO sieht bestimmte Mechanismen zum Schutz von betroffenen Personen vor dem Risiko, wonach potenzielle negative Entscheidungen ohne Eingreifen einer Person getroffen werden.

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